Nach einer Explosion mit anschließendem Brand in einem Schweriner Mehrfamilienhaus, bei der ein Mensch ums Leben kam, haben die Ermittler keine Anhaltspunkte für einen technischen Defekt gefunden. Die Staatsanwaltschaft Schwerin machte unter Verweis auf die laufenden Ermittlungen keine näheren Angaben zur möglichen Ursache.
Identität des Toten unklar
Bislang ist nicht geklärt, wer das Todesopfer ist. Das soll mithilfe einer Obduktion festgestellt werden, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte. Möglicherweise sei ein DNA-Test erforderlich.
Die Explosion hatte sich am vergangenen Donnerstag in einer Wohnung im ersten Obergeschoss des Innenstadt-Hauses ereignet. Ein Mann starb. Eine weitere Person wurde aus einer höher gelegenen Wohnung per Drehleiter gerettet und mit dem Verdacht auf eine Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht.
Haus vorerst unbewohnbar
Das Haus mit sechs Wohnungen ist laut Stadtverwaltung nicht einsturzgefährdet, aber derzeit nicht bewohnbar. Elf Mieter seien betroffen. Sie kamen nach früheren Angaben der Stadt bei Verwandten und Bekannten unter.