BSW in MV nach Sachsen-Anhalt-Wahl zuversichtlich für Landtagswahl
BSW in MV nach Sachsen-Anhalt-Wahl ermutigt

Nach dem knappen Einzug des BSW in den Landtag von Sachsen-Anhalt sieht die Partei in Mecklenburg-Vorpommern Rückenwind für die Landtagswahl am 20. September. Der Spitzenkandidat und Landesvorsitzende Peter Schabbel zeigte sich zuversichtlich.

Umfragen als keine Vorentscheidung

„Sachsen-Anhalt hat gezeigt, dass Umfragewerte von vier Prozent keine Vorentscheidung sind. Bis zum Wahltag kann sich noch viel bewegen“, erklärte Schabbel. In Sachsen-Anhalt hatten Umfragen das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) kurz vor der Wahl bei vier Prozent gesehen, letztlich erhielt die Partei 5,3 Prozent der Stimmen.

BSW in MV ebenfalls bei vier Prozent

Auch in Mecklenburg-Vorpommern lag das BSW in Umfragen zuletzt bei vier Prozent. Schabbel sieht darin keine Vorentscheidung für den Wahlausgang am 20. September.

Neue Mehrheitsoptionen und Ministerpräsidentenwahl

„Mit dem BSW im Parlament entstehen neue Möglichkeiten für politische Mehrheiten“, sagte Schabbel weiter. Wie in Sachsen-Anhalt spricht sich das BSW in MV für die Wahl eines überparteilichen Ministerpräsidenten durch den Landtag aus. Der Regierungschef müsste dann mit wechselnden Mehrheiten regieren, so die Vorstellung der Partei. „Ein solches Modell könne eine Alternative zu Koalitionen sein, bei denen Parteien mit erheblichen programmatischen Unterschieden vor allem aus taktischen Gründen zusammenfinden“, meinte Schabbel.