Peinlicher Fauxpas: US-Karte verlegt afrikanische Länder
Falsche Afrika-Karte: US-Außenministerium blamiert sich

Ein peinlicher Fauxpas des US-Außenministeriums sorgt bei der 26. Internationalen Aids-Konferenz in Rio de Janeiro für Aufsehen. Eine Delegation präsentierte bei einem Vortrag eine Karte Afrikas, auf der zahlreiche Länder falsch eingezeichnet waren.

Länder völlig falsch positioniert

In sozialen Medien kursierende Bilder zeigen eine wirre Darstellung des Kontinents: Nigeria liegt viel zu weit nördlich und hat keinen Zugang mehr zum Meer. Mosambik, das eigentlich am Indischen Ozean liegt, ist etwa dort eingezeichnet, wo tatsächlich Äthiopien ist. Die Elfenbeinküste hat ebenfalls keine Küste mehr und befindet sich ungefähr auf der Höhe von Tansania, Sambia und Malawi. Ein weiteres Land auf der Karte ist entweder gar nicht benannt oder fälschlich als Kamerun ausgewiesen – die Grafik lässt beide Schlüsse zu.

Ministerium spricht von bedauerlichem Fehler

Ein Sprecher des US-Außenministeriums bezeichnete die Panne als „einen bedauerlichen Fehler“. Ein Teammitglied habe die Präsentationsfolien unmittelbar vor dem Vortrag auf der Aids-Konferenz 2026 eilig geändert. Ob dabei blind auf Künstliche Intelligenz vertraut wurde, erklärte der Sprecher nicht.