Grüne Schlammschlacht: Schwesig könnte der große Verlierer sein
Grüne Schlammschlacht: Schwesig als großer Verlierer

Die Doppelmoral der Grünen in Mecklenburg-Vorpommern ist unerträglich. Sie erheben sich elitär über andere, schreiben vor, wie oft man fliegen, Auto fahren oder Schnitzel essen darf, und behaupten, Deutschland könne das Weltklima retten. Gleichzeitig liefern sie seit einem Jahr eine interne Schlammschlacht mit Belästigungs- und Machtmissbrauchsvorwürfen, anzüglichen Bemerkungen, Vertuschungsversuchen und inkompetentem Krisenmanagement.

Grüne gefährden Schwesigs Mehrheit

Die Partei, die in Mecklenburg-Vorpommern um die Fünf-Prozent-Hürde kämpft, zerlegt sich mitten im Landtagswahlkampf selbst. Das könnte den erneuten Einzug ins Schweriner Schloss fast unmöglich machen. Doch der große Verlierer könnte auch Ministerpräsidentin Manuela Schwesig sein. Die SPD-Politikerin ist im Kampf gegen die AfD womöglich auf die Stimmen der Grünen angewiesen.

AfD profitiert von weniger Parteien

Sollten die Grünen den Einzug verpassen, wäre zweifelhaft, ob das rot-rote Bündnis allein eine Mehrheit bilden kann. Scheitern auch FDP und BSW an der Hürde, käme das der AfD entgegen. Je weniger Parteien im Landtag sind, desto wahrscheinlicher wird eine absolute Mehrheit für die AfD. Die CDU will an ihrem Unvereinbarkeitsbeschluss mit den Linken festhalten und fällt als Mehrheitsbeschaffer aus.

Schwesig dürfte die Selbstzerfleischung der Grünen mit Argusaugen beobachten und hoffen, dass diese sich auf den Wahlkampf konzentrieren. Doch wahrscheinlich ist es schon zu spät – es ist kaum vorstellbar, dass die bodenständigen Mecklenburger und Vorpommern die grüne Doppelmoral goutieren.