Handball-Stiere Schwerin: Neustart mit Aufstiegsambitionen
Handball-Stiere: Neustart mit Ambitionen

Nach der Sommerpause sind die Handballer der Mecklenburger Stiere Schwerin wieder ins Training eingestiegen. Der Kader des Viertligisten hat gute Voraussetzungen für die weitere Vorbereitung unter Trainer Michael Gutsche. Die Spieler hatten Hausaufgaben mitbekommen, die nun akribisch kontrolliert wurden.

Bilanz der Vorsaison und Ziele

In der Saison 2025/26 belegten die Landeshauptstädter in der Regionalliga Ostsee-Spree Rang sechs. Das entsprach nicht den Erwartungen von Michael Gutsche, der vor seinem Amtsantritt gesagt hatte: „Für Platz sechs ist mir meine Zeit zu schade.“ Der gebürtige Parchimer, der beruflich als Projektleiter eingespannt ist, sieht Entwicklungen und setzte im Oktober mit einer Vertragsverlängerung ein Zeichen. Geschäftsstellenleiter Michael Wächter lobt: „Michael ist für uns der perfekte Coach mit einer starken Wirkung auf die Mannschaft.“

Das perspektivische Ziel des Vereins ist der Aufstieg in die 3. Liga. Das braucht Zeit und Geduld. In der neuen Saison, die am 5. September mit dem Heimspiel gegen den Aufsteiger Ribnitzer HV beginnt, möchte der Verein einen weiteren Schritt nach vorn machen und oben mitspielen.

Kaderveränderungen und Neuzugänge

Die besondere Aufgabe besteht darin, dem durch Abgänge veränderten Gesicht der Mannschaft ein neues, schlagkräftigeres Äußeres und Inneres zu geben. Neben Urgestein Daniel Finkenstein, der seine Karriere beendet hat, ist auch Regisseur und Kapitän Matti Wagner zu ersetzen, der zum TSV Altenholz wechselt.

Extern kamen nur Spielmacher Jonathan Atting von der MT Melsungen II und Felix Fick vom SV Warnemünde. Getreu des „Schweriner Weges“ – Zugänge möglichst aus dem eigenen Nachwuchs – nahm Gutsche zudem drei Spieler aus der Zweiten und der Jugend in den Kader auf.

Testspiele zur Integration

Die Integration der Neuen soll vor allem in den Testpartien geschehen. So nimmt Schwerin am 22. August am 4. Greifswalder Handball-Cup teil. Dort sind die Liga-Konkurrenten HC Vorpommern Greifswald und die SG Uni Greifswald/Loitz die Gegner. Eine Woche später trifft das Team in Neubrandenburg auf den HSV Insel Usedom, Blau-Weiß Berlin, VfV Spandau und den Gastgeber Fortuna.