Brückensanierung in Neubrandenburg startet Mitte September
Brückensanierung in Neubrandenburg startet im September

Mitte September beginnt das Straßenbauamt Neustrelitz mit der Grunderneuerung der Brücke über den Oberbach in Neubrandenburg. Die Arbeiten in der Rostocker Straße werden sich über rund zwei Jahre erstrecken und in mehreren Bauabschnitten umgesetzt, wie Stadtsprecher Marcel Grömke ankündigte.

Drei Fahrstreifen während der Bauzeit

Im ersten Bauabschnitt entsteht bis Ende des Jahres eine Behelfsbrücke für Fußgänger und Radfahrer, während die Verkehrsführung angepasst wird. Auf der Rostocker Straße stehen während der Bauarbeiten dauerhaft drei Fahrstreifen zur Verfügung – zwei stadteinwärts und einer stadtauswärts.

Die 1972 zu DDR-Zeiten errichtete Brücke wird in mehreren Phasen neu gebaut. Die Arbeiten dauern nach Angaben des Straßenbauamtes bis zum Frühsommer 2028. Ein Neubau ist notwendig, da die Standsicherheit des Überbaus zwar ausreichend ist, aber der künftigen Verkehrsbelastung nicht gerecht wird. Eine Instandsetzung sei nicht zielführend, erläuterte Annemarie Schaak, Leiterin des Sachgebietes Konstruktiver Ingenieurbau im Straßenbauamt, im Neubrandenburger Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt, Ordnung und Sicherheit (KUOS).

Behelfsbrücke und Sperrungen

An zwei Wochenenden kommt es zu Sperrungen jeweils einer Fahrtrichtung. Die Einfahrt zum Oberbachzentrum bleibt jedoch jederzeit möglich, versicherte Annemarie Schaak. Die geplante Behelfsbrücke kann von Fußgängern und Radfahrern genutzt werden, wobei Radfahrer ihr Gefährt schieben müssen.

Das gesamte Bauprojekt kostet nach aktuellem Stand rund vier Millionen Euro, an denen sich auch die Stadt Neubrandenburg und die Stadtwerke beteiligen. „Im Endeffekt bekommen Sie eine Brücke, die, wenn alles gut geht, 100 Jahre dort steht“, fasste Annemarie Schaak im Ausschuss zusammen.