In Güstrow (Landkreis Rostock) hat der symbolische Spatenstich für einen Neubau der Polizeidienststelle stattgefunden. Das Land Mecklenburg-Vorpommern investiert rund 18 Millionen Euro in das Projekt. Die Fertigstellung ist für Herbst 2029 geplant.
Neues Dienstgebäude für rund 100 Bedienstete
Die bestehende Dienststelle in der Schwaaner Straße ist in die Jahre gekommen. Eine Sanierung des Altbaus erwies sich laut Finanzministerium als unwirtschaftlicher als ein Neubau. Rund 100 Bedienstete der Polizeiinspektion, des Hauptreviers und des Kriminalkommissariats sollen künftig in dem neuen Gebäude arbeiten.
Das Vorhaben ist Teil eines landesweiten Bauprogramms: Insgesamt fließen rund 100 Millionen Euro in sieben Polizeistandorte. Nach dem Umzug in den Neubau soll geprüft werden, wie die alte Liegenschaft künftig genutzt werden kann. „Sollte kein weiterer Bedarf bestehen, ist auch ein Verkauf möglich“, sagt Ministeriumssprecherin Dr. Anna Lewerenz.
Übungsräume für Spurensicherung an der FH
Parallel dazu entsteht an der Fachhochschule für Polizei in Güstrow ein moderner Bildungscampus. Ein ehemaliges Wohnheim des Fachbereichs Polizei wird zu einer Bildungseinrichtung umgebaut. Geplant sind Schulungs-, Lager- und Büroräume sowie spezielle Übungsbereiche, in denen Tatorte simuliert und die Spurensicherung trainiert werden kann.
Für das 7,7 Millionen Euro teure Projekt erfolgte ebenfalls am Freitag der Spatenstich. Der Umbau soll im Frühjahr 2028 abgeschlossen sein.