Gesunkenes Segelboot in Rieth verliert Gefahrenstoffe
Segelboot in Rieth verliert Gefahrenstoffe

Im Naturhafen Rieth im Landkreis Vorpommern-Greifswald tritt aus einem seit Wochen gesunkenen Segelboot Gefahrenstoffe aus. Das zuständige Amt für Katastrophenschutz teilte mit, dass ein vorheriger Bergungsversuch gescheitert ist. Warum der Versuch misslang, ist unklar. Möglich seien Schäden im Rumpf des Bootes.

Bergungsversuch mit Schwimmpolstern und Pumpen

Eigentlich hätten Schwimmpolster und Wasserpumpen das Boot an die Wasseroberfläche befördern sollen. Dieser Plan schlug jedoch fehl. Seit dem gescheiterten Rettungsversuch treten nun die Gefahrenstoffe aus. Die Feuerwehr hat eine Ölsperre um das Schiff gelegt, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Bergung mit Kran geplant

In den nächsten Tagen soll das Boot mit Hilfe eines Krans geborgen werden. Das Boot liegt bereits seit Ende Mai im Naturhafen. Die Bergung hatte sich zuvor wegen offener Versicherungsfragen verzögert.