Der Ausbildungsbeginn rückt näher, und noch immer sind in Vorpommern-Greifswald viele Jugendliche ohne Ausbildungsplatz. Die Agentur für Arbeit Greifswald meldet aktuell rund 340 unversorgte Bewerber – von ursprünglich 966 gemeldeten. Wer noch keinen Vertrag hat, sollte sich jetzt schnell melden.
Kammern und Agentur helfen bei der Suche
Bereits vor den Sommerferien lud die Agentur alle bis dahin als unversorgt gemeldeten Jugendlichen ein, um gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer sowie der Handwerkskammer deren Ausbildungsmöglichkeiten zu besprechen. „Die Berufsberater luden vor den Ferien noch einmal alle bis dahin als unversorgt gemeldeten Jugendlichen ein, um gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer sowie der Handwerkskammer deren Ausbildungsmöglichkeiten zu besprechen“, sagt Klaus-Peter Köpcke, Chef der Agentur für Arbeit Greifswald.
Das Ergebnis: Es konnten einige Vorstellungsgespräche und Praktika vermittelt werden. Der Agenturleiter rechnet zudem mit vielen Jugendlichen, die in den kommenden Wochen noch einen Ausbildungsplatz finden. Auf der anderen Seite werden wahrscheinlich nicht alle ausgeschriebenen Stellen besetzt.
Offene Stellen und Unterstützung für Suchende
„Rein rechnerisch gab es in den letzten Jahren schon mehr Ausbildungsstellen als Bewerber“, sagt Arbeitsmarktexperte Köpcke. Zusätzlich werden Ausbildungen nicht immer in den Gebieten angeboten, in denen tatsächlich Nachfrage besteht. Die Chancen, einen Ausbildungsplatz zu finden, sind seiner Einschätzung nach immer noch gut.
Das Portfolio der möglichen Ausbildungen reiche dabei „von A wie Anlagenmechaniker bis Z wie zahnmedizinischer Fachangestellter“. Im Juli waren noch 401 von ursprünglich 1.133 Ausbildungsstellen in Vorpommern-Greifswald unbesetzt. „Wer noch keinen Ausbildungsplatz gefunden hat, sollte sich umgehend bei der Berufsberatung melden“, rät Agenturleiter Klaus-Peter Köpcke.
Diese Ausbildungen sind noch zu haben
„Der Markt bietet noch vielfältige Möglichkeiten. Wir unterstützen dabei, den passenden Ausbildungsplatz zu finden“, macht der Arbeitsmarktexperte Nachzüglern Mut. Eine Grafik zeigt die aktuellen Top-10-Berufe der unbesetzten Berufsausbildungsstellen. Platz 10 und 9 teilen sich die Berufe Maurer und Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik.
- Platz 8: Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk mit Schwerpunkt Fleischerei
- Platz 7: Maler und Lackierer der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung
- Platz 6: Metallbauer für Konstruktionstechnik
- Platz 5: Hotelfachmann
- Platz 4: Fachmann für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie
- Platz 3: Koch
- Platz 2: Verkäufer
- Platz 1: Kaufmann im Einzelhandel