Die Teterower Speedway-Freunde um Volkmar Landowski, Dietmar Dabbert und Andreas Ostruschniak waren mit der Teterow-Fahne im Fernsehen zu sehen – und wurden sofort von Bekannten darauf angesprochen. Volkmar Landowski hatte bereits die erste Whatsapp-Nachricht auf dem Handy, als die Übertragung noch lief. Auch seine Freunde erhielten Nachrichten, dass sie im TV zu sehen waren.
Grand-Prix-Besuch in Polen
Landowski reiste mit neun weiteren Freunden zum Grand-Prix-Rennen ins polnische Lodz. Das Rennen wurde auf Discovery+/Eurosport übertragen. Meist sei die Gruppe nur zu dritt oder zu viert unterwegs, diesmal aber in großer Runde, erzählt der 65-Jährige.
Die Teterow-Fahne ist bei den Motorsportfreunden immer dabei. „Sie soll unsere Bergringstadt repräsentieren“, erklärt Landowski. Häufig verfolgen sie auch die Trainingsläufe am Nachmittag, doch diesmal fielen sie wegen angekündigten Regens aus.
Große Stimmung im Stadion
Beim Rennen am Abend herrschte eine tolle Stimmung. „Das Stadion war nahezu ausverkauft“, berichtet Landowski. Erstmals wurde dort ein Grand-Prix-Rennen ausgetragen. Speedway habe in Polen einen ganz anderen Stellenwert als in Deutschland und wesentlich mehr Fans. Ein Stadionbesuch bei einem Grand Prix oder Liga-Rennen sei vergleichbar mit einem Fußballspiel der ersten Bundesliga.
Hoffnung auf Rennen in Teterow
Ob er dieses Jahr noch ein weiteres Grand-Prix-Rennen besuchen wird, wisse er noch nicht genau. Er spiele mit dem Gedanken, entweder ins dänische Vojens oder ins polnische Torun zu fahren. „Es wäre schön, wenn es in der Zukunft auch wieder ein Grand-Prix-Rennen in der Teterower Speedway-Arena geben könnte“, hofft Volkmar Landowski.