Trotz Hitze-Phasen: Malchiner Peenebad setzt auf Heiz-Trick
Peenebad Malchin: Heiz-Trick hält Wassertemperatur stabil

Der Hochsommer ist vorbei, Zeit für eine erste Bilanz im Malchiner Peenebad. Wegen des wechselhaften Wetters schwankten die Besucherzahlen in diesem Jahr ziemlich stark, sagt Peenebad-Leiter Maik Mahler. Im Juni und Juli zählte das Freibad jeweils 5000 Besucher. Für die gesamte Saison rechnet Mahler mit knapp 20.000 Badegästen und damit mit ähnlich vielen wie im vergangenen Jahr.

Wasser wird auf die Dächer gepumpt

Trotz einer Reihe hochsommerlicher Tage, in denen die Temperaturen teilweise weit über 30 Grad geklettert waren, wurde das Badewasser an kälteren Tagen nun die zweite Saison über auch beheizt. Das Wasser wird dazu in schwarze Solarplatten auf Dächer gepumpt, dort durch Sonneneinstrahlung erwärmt und fließt dann ins Becken zurück. So steigt die Wassertemperatur um etwa zwei bis drei Grad.

An der regulären Saisonlänge ändert das aber nichts: Das Bad schließt wie üblich Ende September, da es dann nicht nur kälter ist, sondern die geringere Sonneneinstrahlung die Solarplatten auch nicht mehr so stark erhitzen kann.

Aufwärmhalle erfüllt ihren Zweck

Ihre zweite Saison hatte auch die neue Aufwärmhalle auf dem Peenebad-Gelände. Sie wird wohl jetzt an den kühleren Herbsttagen noch einmal ihren Zweck erfüllen. Die Klimaanlage in dem Gebäude kann sowohl heizen als auch kühlen. Zur Ausstattung gehören unter anderem Liegestühle und Palmen. Die Aufwärmhalle dient auch als Ruhe- und Veranstaltungsraum und kann gemietet werden.

Größere Zwischenfälle oder Unfälle habe es in dieser Saison nicht gegeben, sagte Badleiter Mahler.