Straßenbahn-Chaos in Rostock: Bauarbeiten dauern bis September
Straßenbahn-Chaos: Bau bis September

Die Bauarbeiten am Rostocker Werftdreieck in Rostock dauern länger als geplant. Die Straßenbahngleise zwischen dem Betriebshof der Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) und dem Doberaner Platz bleiben bis voraussichtlich 12. September 2026 unterbrochen. Das teilte die RSAG mit. Täglich nutzen rund 25.000 Fahrgäste diese Strecke, die als die am stärksten frequentierte in der Hansestadt gilt.

Verzögerung um drei Wochen

Ursprünglich sollten die Bauarbeiten mit Schulbeginn am 22. August abgeschlossen sein. Doch nun verlängert sich die Bauzeit bis einschließlich 12. September 2026, wie RSAG-Sprecherin Beate Langner mitteilt. Grund seien bauliche Anforderungen, die sich erst im jüngsten Bauablauf ergeben hätten.

Bis dahin bleiben die geänderten Linienführungen für die Straßenbahnen sowie der Ersatzverkehr (SEV) auf den Buslinien E1 und E2 bestehen. Das Tramnetz bleibt geteilt.

Schülerverkehr betroffen

Die Bauarbeiten waren bewusst in die Sommerferien gelegt worden, um den Schülerverkehr nicht zu beeinträchtigen. Nun tritt genau das ein, was vermieden werden sollte.

Um den Schülern den Start zu erleichtern, gelten ab 24. August 2026 auf allen regulären Buslinien die normalen Fahrpläne für Schultage. Zudem fahren die Straßenbahnlinien und die SEV-Linie E1 dann bereits ab etwa 6.30 Uhr im dichten Takt des Tagesverkehrs, so die RSAG.

Gründe für die Verzögerung

Die Terminüberschreitung hat mehrere Ursachen. Die Tiefbauarbeiten nahmen wegen schwieriger Bodenverhältnisse größere Umfänge an als erwartet. Auch die Koordinierung der verschiedenen Gewerke vor Ort gestalte sich anspruchsvoller, erklärt Langner.

Informationen zu den Fahrplänen ab 13. August sind ab Donnerstag unter www.rsag-online.de abrufbar.