AfD-Wahlsieger Siegmund greift in Schweriner Wahlkampf ein
AfD-Wahlsieger Siegmund greift in Schwerin ein

Vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am 20. September unterstützen Spitzenpolitiker ihrer Parteien die Landesverbände. Die AfD lädt am Samstag, 19. September, zu einem großen Wahlkampfabschluss auf den Marktplatz der Landeshauptstadt ein. Erwartet wird Ulrich Siegmund, siegreicher Spitzenkandidat der AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.

Auftritte von Holm und Federau

Neben Siegmund sollen die beiden AfD-Direktkandidaten für die Wahlkreise Schwerin 08 und 09, Leif-Erik Holm und Petra Federau, sprechen. Holm ist auch Spitzenkandidat der AfD bei der MV-Wahl und tritt im Wahlkreis 08 direkt gegen Ministerpräsidentin Manuela Schwesig an. Die SPD-Landesvorsitzende will Direktmandat und Ministerpräsidentenposten verteidigen.

BSW und FDP planen Wahlkampfauftritte

Das Bündnis Sarah Wagenknecht (BSW) fährt mit seiner Gründerin auf. Sahra Wagenknecht wird am Donnerstag, 17. September, um 19 Uhr für einen Wahlkampfauftritt auf dem Markt in Schwerin erwartet. Für die Liberalen reist der Bundesvorsitzende Wolfang Kubicki an. Er hat sich für Freitag, 18. September, um 17 Uhr zur Abschlusskundgebung der FDP im „digitalGarden“ Schwerin in den Schweriner Höfen angekündigt.

Schwesig startet Endspurt in Warnemünde

Auf der Wahlkampfseite von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig ist bislang kein Termin für einen Wahlkampfabschluss in Schwerin zu finden. Sie läutet den Auftakt in den Endspurt für ihre „Manu-Tour“ am Freitag, 18. September, um 16.30 Uhr am Leuchtturm in Warnemünde ein. In den vergangenen Wochen war die SPD-Politikerin sehr präsent bei öffentlichen Terminen in der Landeshauptstadt wie Jubiläen, Eröffnungen, Richtfesten oder Grundsteinlegungen.

Umfragen: AfD stärkste Kraft, aber ohne absolute Mehrheit

Laut jüngsten Umfragen ist die AfD MV bei der Landtagswahl stärkste Kraft und konnte nach dem Erfolg bei der Sachsen-Anhalt-Wahl noch zulegen in der Wählergunst. Die SPD von Manuela Schwesig konnte den Abstand aber verkürzen. Von einer absoluten Mehrheit ist die AfD, die in Mecklenburg-Vorpommern anders als in Sachsen-Anhalt nicht als gesichert rechtsextremistisch eingestuft wird, aber weit entfernt. Ein Wiedereinzug der Liberalen in den Schweriner Landtag gilt ebenfalls als unwahrscheinlich.