In Mecklenburg-Vorpommern bleibt die Nachfrage nach einem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) ungebrochen. Nach Angaben des Sozialministeriums in Schwerin gibt es derzeit mehr Bewerbungen als verfügbare Plätze. Im Jahrgang 2025/26 haben 752 Jugendliche ein FSJ in Einsatzstellen im Land absolviert. Zahlen für den Jahrgang 2026/2027 liegen noch nicht vor.
Ministerium verzeichnet hohen Zulauf
„Der Freiwilligendienst hat guten Zulauf, wird breit nachgefragt und junge Leute zeigen ein hohes Interesse“, teilte das Sozialministerium auf Nachfrage der Deutschen Presseagentur mit. „Es gibt insgesamt mehr Bewerbungen als Plätze zur Verfügung stehen“, hieß es weiter aus dem Ministerium.
Ministerin betont Bedeutung für die Gesellschaft
Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) hob den gesellschaftlichen Wert des Dienstes hervor: „Die Absolvierung eines Freiwilligen Sozialen Jahres oder des Bundesfreiwilligendienstes ist eine Entscheidung, sich für das Gemeinwohl einzusetzen.“ Die Gesellschaft brauche die sozialen, weltoffenen, neugierigen, fleißigen und freiwilligen Helferinnen und Helfer.
Orientierungsphase vor der Berufswahl
Zugleich verwies Drese darauf, dass der direkte Einstieg in eine Berufsausbildung oder ein Studium nach der Schule für viele Jugendliche ein großer Schritt für die Zukunft sei. „Ein Jahr im FSJ kann Zeit zum Durchatmen verschaffen und dabei helfen, eine Entscheidung für einen späteren Beruf zu treffen“, so die Ministerin.