Einer aktuellen Insa-Umfrage zufolge könnte in Mecklenburg-Vorpommern rein rechnerisch eine rot-rot-grüne Koalition möglich werden. Die repräsentative Befragung für den Neubrandenburger „Nordkurier“ ergibt, dass SPD, Linke und Grüne zusammen auf eine Stimmenmehrheit von 44 Prozent kämen. Der neue Landtag wird am 20. September gewählt.
SPD und Grüne legen zu, Linke bleibt stabil
Wäre am kommenden Sonntag Landtagswahl, würden 29 Prozent der Wähler der SPD ihre Stimme geben – ein Prozentpunkt mehr als bei der letzten Insa-Befragung Ende Juni. Die Linke verharrt bei 11 Prozent, die Grünen legen um einen Punkt auf 5 Prozent zu. Damit vereinte eine mögliche rot-rot-grüne Koalition 44 Prozent der Stimmen auf sich.
AfD gewinnt weiter, CDU unverändert
Auch die AfD hat weiter an Zuspruch gewonnen: 36 Prozent der Befragten würden ihr laut Insa ihre Stimme geben, ein Prozentpunkt mehr als im Juni. Zur Landtagswahl 2021 lag die AfD noch bei 19,3 Prozent. Die CDU bleibt bei 10 Prozent. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) verliert zwei Punkte und kommt auf 4 Prozent. Die FDP liegt bei 3 Prozent.
Fehlertoleranz und Grenzen der Umfrage
Insa gibt die Fehlertoleranz mit plus/minus 3,1 Prozentpunkten an. Die Daten beruhen auf einer Onlinebefragung von 1.000 Menschen vom 4. bis 11. August. Wahlumfragen sind generell mit Unsicherheiten behaftet: Nachlassende Parteibindungen und kurzfristige Wahlentscheidungen erschweren die Gewichtung. Umfragen spiegeln nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang.