Ypsomed darf eigenes Windrad in Schwerin bauen
Ypsomed darf Windrad in Schwerin bauen

Der Schweizer Medizintechnik-Hersteller Ypsomed darf im Industriepark Schwerin ein eigenes Windrad errichten. Landwirtschafts- und Umweltminister Till Backhaus (SPD) übergab am Freitagnachmittag den Genehmigungsbescheid für die neue Windenergieanlage.

Leistung und Nutzung

Die Windenergieanlage soll eine Leistung von 7,2 Megawatt haben. Gemeinsam mit einer bereits bestehenden Photovoltaikanlage soll sie künftig fast den gesamten Strombedarf des Werks decken. Ypsomed stellt am Standort Schwerin unter anderem Insulinpens und Insulinpumpen her.

Ausbau und Arbeitsplätze

Das 250 Meter hohe Windrad soll im kommenden Jahr errichtet werden. Das Unternehmen lässt sein Werk in Schwerin derzeit für mehr als 500 Millionen Euro ausbauen. In den kommenden drei Jahren will Ypsomed am Standort außerdem 500 neue Arbeitsplätze schaffen.