Fahranfänger erschrickt vor Lkw und fährt gegen Haus
Fahranfänger erschrickt vor Lkw und fährt gegen Haus

Ein 20-jähriger Pkw-Fahrer ist am 19. Juni in Zerrenthin gegen ein Haus und ein Verkehrsschild gefahren, nachdem er sich vor einem abbiegenden Lkw erschrocken hatte. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 6000 Euro, wie Polizeisprecherin Juliane Boutalha auf Nachfrage mitteilte.

Unfallhergang an der B104

Der Unfall ereignete sich gegen 6.30 Uhr auf der Bundesstraße 104. Ein 49-jähriger Lkw-Fahrer kam aus Richtung Pasewalk und wollte auf Höhe des Hauses in der Chausseestraße nach rechts auf die Dorfstraße Richtung Wetzenow abbiegen. Wegen der extremen Länge seines Fahrzeugs musste er auf die Linksabbiegespur und die Gegenfahrbahn ausweichen, um im weiten Bogen in die Kreisstraße 90 einbiegen zu können.

Dabei kam ihm ein VW aus Richtung Löcknitz entgegen. Der 20-jährige Fahrer dachte offenbar, der Sattelzug biege nach links in Richtung Krugsdorf ab, und erschrak, als der Lkw stattdessen nach rechts einbog. „Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, lenkte er stark nach rechts“, berichtet die Polizeisprecherin. Dadurch verlor der junge Mann die Kontrolle über den VW, sodass der Wagen gegen das Haus und danach gegen das Schild prallte.

Schäden und Folgen

An Pkw, Schild und Haus entstand ein Gesamtschaden von rund 6000 Euro. Lkw und Pkw haben sich nicht berührt. Verletzt wurde niemand – nur ein paar Schäden am Haus und das demolierte Schild zeugen noch heute von dem Vorfall.

Das Schild wird demnächst erneuert, sagte André Horn vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr am Mittwoch. „Die neuen Wegweiser sind bereits beim Lieferanten bestellt. Sobald sie geliefert wurden, werden sie montiert.“ Wegen längerer Lieferzeiten könne jedoch noch kein Montagetermin verifiziert werden.