Eispavillon am Kulturpark hat wieder geöffnet: Neues Team, neues Konzept
Eispavillon am Kulturpark wieder geöffnet

Der legendäre Eispavillon am Eingang zum Neubrandenburger Kulturpark hat nach der Insolvenz des Vorgängers einen neuen Pächter und ist seit Ende Juli wieder geöffnet. Das Team um Konditorin Sophie Thiele will die laufende Saison noch voll mitnehmen: Täglich soll es Kugeleis, Softeis, Eisbecher, Kaffee und Kuchen geben.

Neues Team, neues Konzept

Im Pavillon werkelt nun ein neues Team mit neuem Konzept, wie Thiele erzählt. Nach und nach wollen sie das Sortiment erweitern, um Frühstück und vielleicht ein Mittagsangebot. Auch der Partyraum im Obergeschoss soll wieder zur Verfügung stehen. Zunächst müssen aber noch Lampen an die Decke und Bilder an die Wände, damit es im Café wohnlicher wird.

„Wir sind ein unerfahrenes Team aber hochmotiviert“, stand die ersten Tage auf einem Schild am Eingang. Trotz der Baustellen wollten sie bereits in die Teileröffnung gehen und haben seit Freitag den Tresen nach draußen geöffnet. Mit Erfolg: Am Wochenende sei bereits gut etwas los gewesen.

Erster Regentag gemeistert

Nun haben sie auch schon den ersten Regentag erlebt. Am Dienstagmorgen saßen zwei Radfahrer im Eispavillon, die auf der Durchfahrt durch Neubrandenburg Schutz suchten und dabei einen Kaffee tranken. Nicht schlimm, dass noch nicht viel los ist, meint Konditorin Sophie Thiele: „So können wir in Ruhe Eiswaffeln backen.“

Das bestätigten auch drei Frauen, die am Vortag – da war es sonniger – auf dem Weg zum Tollensesee mit ihren Fahrrädern vorbeikamen. „Es hat etwas gefehlt an dieser Ecke“, sagt eine. Die vergangenen Monate hatte sie immer geschaut, ob sich etwas tut und nun seien viele froh, dass es wieder Softeis gibt: „Schmeckt gut!“

Eigenes Eis ab September

Im Pavillon gibt es aktuell Eis von einem Hersteller in Ostfriesland, nach „original italienischer Rezeptur“, wie es von dort heißt. „Ab September wollen wir aber anfangen, das Eis selbst herzustellen“, sagt Konditorin Sophie Thiele. Während ihrer Ausbildung hätte sie das Handwerk dazu bereits gelernt, das sie nun in die Praxis umsetzen will. Welche Sorten genau, das werde sich zeigen, aber womöglich gibt es dann bald erste Eigenkreationen am Tresen.

Ansonsten seien noch belgische Waffeln geplant und allerlei andere Gebäcke, auch für die Weihnachtszeit.