Störtebeker Festspiele: Drängel-Chaos in der Pause und Flucht vor dem Finale
Störtebeker Festspiele: Drängel-Chaos in der Pause

Die Störtebeker Festspiele in Ralswiek auf Rügen ziehen Jahr für Jahr Tausende Besucher an. Doch während der Pausen zeigt sich ein unschönes Bild: Sobald der Pausenruf ertönt, lösen sich die geordneten Reihen auf, und die Menschen drängen chaotisch zu Toiletten, Erfrischungsständen und Souvenirshops. Viele zeigen dabei weder Rücksicht noch Geduld – sie drängeln, schubsen, rennen kleine Kinder um und treten Hunde. Auch Raucher tragen unbeirrt ihre Zigaretten durch die Menge und reagieren verständnislos auf Hinweise auf die Gefahr.

Vorzeitiger Aufbruch stört das Finale

Neben dem Pausen-Chaos gibt es ein weiteres Problem: Viele Gäste brechen vor dem spektakulären Finale vorzeitig auf. Das Feuerwerk am Bodden und der Schlussakt des Stücks gelten als Höhepunkte des Abends, doch zahlreiche Zuschauer machen sich lieber frühzeitig auf den Weg zum Parkplatz. Damit nehmen sie sich selbst das kostspielig erkaufte Erlebnis und stören zugleich die verbleibenden Besucher, die den Abend in Ruhe ausklingen lassen möchten.

Ein Aufruf zu mehr Rücksicht

Die schöne Tradition verliert dadurch an Charme. Veranstalter und Besucher sollten gemeinsam überlegen, wie sich das Erlebnis für alle verbessern lässt. Wenn alle sich geordneter verhalten und mehr Rücksicht nehmen, könnten die Störtebeker Festspiele wieder zu dem werden, was sie sein sollen – ein unvergessliches Erlebnis in einzigartiger Kulisse, auch während der Pause und nach dem Stück.