Drei Brücken in der Parchimer Innenstadt tragen nun sichtbare Namen. Auf Platten aus rotem Granit stehen die Bezeichnungen der Wasserbergbrücke, der Färbergrabenbrücke und der Krämerbrücke.
Carsten Großmann vom Parchimer Heimatbund erläuterte, dass der Verein zum Stadtjubiläum etwas beitragen wollte. „Bei unseren Führungen durch die Stadt erzählen wir immer wieder, dass es in Parchim rund 30 Brücken gibt und auch alle einen Namen haben“, so Großmann.
Von der Idee zur Umsetzung
Die Idee entstand in Anlehnung an Platten in der Lindenstraße, die den Verlauf der alten Stadtmauer markieren. Es ist ein gemeinsames Projekt der Stadt und des Heimatbundes. Gestaltet und gefertigt wurden die Steine im Haus der Bestattung am Friedhof in Parchim. Die Steinmetzin Carolin Goede hieb die Namen in den Stein. Der städtische Betriebshof setzte die Platten kurzfristig ein. Hannes Micheel und Robin Kreitlow vom Betriebshof installierten die ersten sechs Brückensteine an der Krämerbrücke.
Ausbau geplant
Der Heimatbund möchte das Vorhaben weiterführen. „Nach und nach, so ist unser Wunsch, sollen die Namen aller Parchimer Brücken sichtbar werden“, so Großmann. Bisher gibt es sechs Platten an drei Brücken. Die Finanzierung erfolgte durch den Heimatbund und Spenden. Großmann hofft auf weitere Unterstützung: „Wir würden uns sehr freuen, wenn der ein oder andere Parchimer das Projekt unterstützen und sich beteiligen möchte.“ Spenden können unter dem Kennwort „Brückensteine“ auf das Konto des Heimatbundes überwiesen werden. Die Bankverbindung findet sich auf der Internetseite www.heimatbund-parchim.de.