Schwestern und Mutter eröffnen Salon „Lloret de Mar“ in Neubrandenburg
Schwestern und Mutter eröffnen Salon in Neubrandenburg

Anfang Juli haben die Schwestern Sophia Rink und Juliette Polzin gemeinsam mit ihrer Mutter Ilona Rink in der Jahnstraße 3 den Friseur- und Kosmetiksalon „Lloret de Mar“ eröffnet. Während sich das Geschwisterpaar unter anderem um Frisuren, Keratinbondings oder das Einnähen von Tressen kümmert, ist Mutter Ilona Rink für die Kosmetik und Fußpflege verantwortlich.

Kurze Umbauphase von fünf Wochen

Die Idee für das gemeinsame Familienprojekt stand schon länger im Raum. Ende Mai erhielten die drei Frauen die Schlüssel für die Räumlichkeiten. Für Renovierungen und Einrichtungsarbeiten blieben ihnen knapp fünf Wochen Zeit. „Es war schon stressig“, sagt Juliette, doch der Aufwand habe sich gelohnt.

Seit dem 1. Juli werden die Dienstleistungen angeboten. In erster Linie besuchen Frauen den Salon. Das Verhältnis zwischen Frauen und Männern liege ungefähr bei 80 zu 20, berichten Sophia Rink und Juliette Polzin. Nach den wochenlangen Umbauarbeiten hätten sich beide erst wieder in die Friseur-Tätigkeit hineinfinden müssen. Durch die Unterstützung der Kunden habe dies gut funktioniert.

Flache Hierarchie und zufriedene Kunden

Eine Chefin gibt es nicht, die Hierarchie im Salon ist flach. Ideen besprechen die drei Frauen gemeinsam. „Wir wissen natürlich, wie die andere tickt“, sagt Sophia Rink. Bereits in den vergangenen viereinhalb Jahren hätten beide in einem anderen Salon in der Neubrandenburger Innenstadt „Stuhl an Stuhl“ zusammengearbeitet.

Mit dem Standort sind alle zufrieden. Obwohl es in der Umgebung andere Friseure gibt, sehen die Frauen diese nicht als Konkurrenz, da jeder Friseur individuell sei. Die Kunden fänden die neuen Räumlichkeiten „urig“, freut sich Juliette Polzin. Ein weiterer Vorteil sei, dass direkt vor dem Salon Parkplätze für die Kunden zur Verfügung stehen, was in der Innenstadt deutlich schwieriger sei.

Zukunftspläne und Entwicklung

In den nächsten Wochen und Monaten stehen noch einige Veränderungen und Umbauarbeiten an. Zunächst soll das Familienprojekt bestehen bleiben, damit die drei Frauen in Ruhe ankommen können. Dennoch sei es denkbar, dass sie sich in der Zukunft Verstärkung von außerhalb holen. „Wir müssen und wollen uns ja weiterentwickeln, ansonsten wird es langweilig“, sagt Juliette Polzin. Sophia Rink ergänzt lachend: Wenn der Bedarf besteht, könne „der Bus mit den guten Friseuren gerne herkommen“.