Wildpark-MV trauert: Braunbär Fred ist gestorben
Wildpark-MV trauert um Braunbär Fred

Der Wildpark-MV hat den Tod von Braunbär Fred bekannt gegeben. Das Tier starb am 27. August. Innerhalb weniger Tage habe sich sein Gesundheitszustand deutlich verschlechtert, anschließend habe sich der Bär vollständig zurückgezogen, teilte der Park mit.

Leben in Güstrow seit 2006

Fred und sein Bruder Frode wurden am 22. Januar 2004 geboren und kamen aus dem Orsa Björnpark in Schweden, der seit November 2022 geschlossen ist, nach Güstrow. Seit Mai 2006 lebte Fred im Wildpark-MV.

Ruhiger Bär mit besonderen Eigenheiten

Fred galt als ruhiger, friedlicher Bär. Wegen seiner Gemütlichkeit und liebenswürdigen Eigenheiten erhielt er von den Pflegern den Spitznamen „Balu“, in Anlehnung an seinen Artgenossen aus dem „Dschungelbuch“. Auffällig war laut den Park-Verantwortlichen Freds Vorliebe für Wasser. In diesem Punkt unterschied er sich deutlich von seinem Bruder.

Zu seinen Eigenheiten zählte, dass er beim Fressen eine „Eisbombe“ gern auf dem Hinterbein ablegte. Beim Füttern bestand er darauf, dass sein Frühstücksapfel genau zu ihm geworfen wurde. Denn bewegt hat er sich dafür keinen Millimeter, so Sabrina Köller vom Wildpark-MV.

„Lieber Fred, du hinterlässt eine große Lücke bei uns und wirst uns allen schrecklich fehlen!“, heißt es vom Wildpark.