Hengstparaden in Redefin begeistern 4700 Gäste
Hengstparaden: 4700 Gäste in Redefin

Am frühen Sonntagabend sind die Redefiner Pferdetage mit den traditionellen Hengstparaden sehr erfolgreich zu Ende gegangen. Das Team um Geschäftsführer Matthias Munz konnte am Sonnabend und am Sonntag insgesamt 4700 Gäste bei den Paraden begrüßen. Damit lag die Zahl leicht über der des Vorjahres, und das bei Preisen, die leicht angezogen wurden.

Termin bewusst Ende August gewählt

Damit gehören die Pferdetage mit ihren Paraden weiterhin zu den wichtigen Festen der Region im Spätsommer. Der Termin der Paraden war in diesem Jahr mit Bedacht auf Ende August gelegt worden. Zum einen, um Touristen im Land anzusprechen. Zum anderen sollte der zeitliche Abstand zur „Mela“ hergestellt werden. Diese findet vom 10. bis 13. September in Mühlengeez statt.

Traditionen und neue Schaubilder

Die Hengstparaden haben sich im Vergleich zu früheren Jahren gewandelt, ohne dabei die den Pferdefreunden wichtigen Traditionen aus dem Auge zu verlieren. So gibt es nach wie vor die Eröffnung mit Kesselpaukerin, es gibt die Ungarische Post, die Kutschenquadrille war dabei, genauso wie der Römerwagen und die Lützower Jäger.

Doch das Team des Landgestüts hat auch sehr gute Schaubilder über Gäste organisieren können. Mit Moderator Christian Körber ist den Organisatoren zudem ein Glücksgriff gelungen, selbst längere Überbrückungsphasen waren somit kein Problem. Wie früher auch üblich geht es auf dem großen Paradeplatz nicht nur ernst zu. So überzeugte beispielsweise Viktor Kirka mit seiner humorvollen Einlage als zunächst verhinderter Springreiter mit seinem Kaltblüter.

Mehr Angebote für Familien

Spürbar war die zunehmende Ausrichtung des Tages im Gestüt auf die Bedürfnisse von Familien. Das Kinderland bot Ponyreiten, Hüpfburg, Hobby-Horsing-Parcours sowie einen Clown und Ballonkünstler. Damit konnten Eltern das lange Programm an diesen beiden Tagen sichtbar genießen. Zu den Programmpunkten, die geblieben sind, gehört ebenso der Auftritt des Landespolizeiorchesters.

Geschäftsführer Matthias Munz, der seit einem Jahr die Geschicke des Landgestüts lenkt, zeigte sich am Sonntag zufrieden mit dem Zuspruch aber auch der Leistung des gesamten Teams und bedankte sich bei allen Mitarbeitern für deren hohen Einsatz. Einen Termin für das kommende Jahr gibt es für die Hengstparaden noch nicht. Doch klar ist, dass der Termin möglichst im August und nicht im September liegen soll.