Am Freitagvormittag hat das Minenjagdboot „Homburg“ mit 44 Soldatinnen und Soldaten den Marinestützpunkt in Kiel verlassen. Für die Besatzung beginnt damit ein mehrere Monate langer Einsatz im ständigen Minenabwehrverband SNMCMG 1.
Einsatz in Nordsee und Nordatlantik
Zunächst geht es durch den Nord-Ostsee-Kanal in die Nordsee. Dort trifft die „Homburg“ Anfang kommender Woche auf andere Schiffe des Verbandes, unter anderem aus Litauen und Polen. Danach laufen sie gemeinsam den Hafen von London an. Eine Aufgabe: Minen und alte Munition im Meer aufspüren und beseitigen. Dadurch soll kritische Infrastruktur geschützt und die Sicherheit der Seewege gewährleistet werden. Außerdem nimmt das Boot an den NATO-Manövern „Northern Viking“ und „Joint Warrior“ teil. Dabei wird die Zusammenarbeit der Bündnispartner trainiert. Das Einsatzgebiet umfasst vor allem die Nordsee und den Nordatlantik.
Rückkehr nach Kiel im Oktober
Kommandantin Cornelia Just ist eine von zwei Frauen an Bord. Laut Kommandantin Cornelia Just wurde das Team in den vergangenen Monaten intensiv auf den Einsatz vorbereitet. Die Rückkehr nach Kiel sei für Ende Oktober geplant, allerdings nur für eine drei- bis vierwöchige Pause. Danach schließe sich die „Homburg“ bis zum Jahresende wieder dem NATO-Verband an.