ARD Sommerkino zeigt "Kleine schmutzige Briefe" – Skandalfilm basiert auf wahrem Fall
ARD Sommerkino: "Kleine schmutzige Briefe"

Der Film "Kleine schmutzige Briefe" von Regisseurin Thea Sharrock erzählt einen wahren Skandal aus der englischen Kleinstadt Littlehampton vor rund 100 Jahren. Der Streifen ist heute Abend im Ersten und in der ARD-Mediathek zu sehen.

Worum geht es in dem Film?

Kurz nach dem Ersten Weltkrieg zieht die Irin Rose mit ihrer kleinen Tochter nach Littlehampton. Sie freundet sich mit ihrer ledigen Nachbarin Edith an, die noch bei ihren Eltern lebt. Nach einem Bruch zwischen den beiden erhält Edith anonyme Briefe mit obszönem Inhalt. Ihr Vater bringt die Briefe zur Polizei. Schnell steht Rose unter Verdacht, die Verfasserin zu sein. Der Fall sorgt zunächst lokal, später landesweit für Schlagzeilen.

Starke Frauenfiguren

Drei Frauenfiguren prägen den Film: die logisch denkende Polizistin Moss (Anjana Vasan), die humorvolle Rose (Jessie Buckley) und die heuchlerische Edith (Olivia Colman). Buckley und Colman standen bereits gemeinsam in "Frau im Dunkeln" vor der Kamera. Der Film ist eine Mischung aus Komödie, Charakterstudie, Gesellschaftsporträt und Krimi.

Hintergrund

Der Film startete am 28. März 2024 in den deutschen Kinos. Er hat eine Länge von 101 Minuten und ist freigegeben ab 12 Jahren. Produziert wurde er 2023 im Vereinigten Königreich.