Hartz und herzlich Rostock: Lena im Chaos – Pamela hilft, Jana kämpft um Kinder
Hartz und herzlich Rostock: Lena im Chaos, Jana kämpft

Am 28. Juli sind die Rostocker Protagonisten der RTL Zwei-Sozialreportage „Hartz und herzlich – Tag für Tag Rostock“ mit neuen Geschichten im Fernsehen zurück. Die Kamera begleitete die bekannten Gesichter erneut in ihrem Alltag.

Lena kämpft mit dem Chaos

Bei der 20-jährigen Lena, die nach dem Tod ihrer Mutter auf sich allein gestellt ist, herrscht Chaos. Ihre Wohnung versinkt in Unordnung. Obwohl sie weiß, dass sie dringend Ordnung schaffen müsste, fehlt ihr die Motivation. Unterstützung bekommt sie von ihrer Freundin und Mentorin Pamela. Doch das gut gemeinte Hilfsangebot stellt eine Herausforderung dar, denn die Grenze zwischen Hilfe und Bevormundung ist schmal.

Jana richtet ihre erste Wohnung ein

Derweil steckt Jana viel Herzblut in die Einrichtung ihrer ersten eigenen Wohnung. Die Mutter von fünf Kindern war jahrelang wohnungslos, hat nun aber ein eigenes Reich beziehen können. Ein Küchentisch soll her – fündig wird sie im An- und Verkauf. Für Jana ist ein gemütliches Zuhause wichtig, denn es ist Voraussetzung dafür, dass sie ihre Kinder möglicherweise bald wieder öfter in die Arme schließen kann. Keines ihrer fünf Kinder lebt aktuell bei ihr; sie wurden einst vom Jugendamt in Obhut genommen.

Ausstrahlung und Kritik

Die neue Folge ist am 28. Juli um 20.15 Uhr bei RTL Zwei zu sehen. Die Doku-Reihe beleuchtet das Leben in sozialen Brennpunkten. Es gibt jedoch auch kritische Stimmen: Der Vorsitzende des Ortsbeirats Groß Klein, Uwe Michaelis (SPD), sagte, die Sendung stigmatisiere die Bewohner in Groß Klein. „Die Leute wollen nicht zu uns ziehen, weil das soziale Gefälle angeblich so groß ist. Es ist aber nicht so extrem, wie es in der Serie dargestellt wird“, so Michaelis. Laut ihm verschärfe die Fernsehserie eher die Situation in dem ohnehin schon stark von sozialer Segregation betroffenen Stadtteil.