Die Volleyballer des SV Warnemünde haben am 2. Spieltag der 1. Bundesliga beim Vizemeister SVG Lüneburg mit 0:3 (19:25, 15:25, 18:25) verloren. Vor 3200 Zuschauern kassierte das Team von Trainer Maurizio Forte damit die erste Saisonniederlage.
Abwehrleistung trotz Niederlage gleichauf
„Klar wussten wir, dass wir Limits im Sideout und der Transition haben. Wir haben einen guten ersten Satz gespielt. Im zweiten und dritten schauten wir dann zu. Wir hatten Gelegenheiten, aber uns ist zu viel misslungen. Wir nehmen am Ende eine gute Abwehrleistung mit nach Hause, waren in diesem Bereich trotz der Niederlage gleichauf“, sagte Maurizio Forte.
Die Gäste benötigten einige Ballwechsel, um ins Spiel zu finden. Über 0:4 und 5:12 lag der SVW mit 12:18 hinten. Allerdings kämpften sich die Warnemünder auf 17:20 heran. Doch mit zwei Auszeiten brachte Lüneburgs Coach Stefan Hübner sein Team wieder auf den Weg – 19:25.
Zu viele Fehler im Angriff
„Wir hatten gehofft, dass Lüneburg nach dem Spiel in Karlsruhe die Form vielleicht noch nicht wiedergefunden hat. Doch leider haben sie es getan und im Angriff gefühlt keine Fehler gemacht. Zum Ende des ersten Satzes hatten wir einen kleinen Comeback-Run, machten aber insgesamt zu viele Fehler. Dennoch hat es Bock gemacht, hier dieses freundschaftliche Derby zu spielen“, sagte SVW-Libero Leon Pohl.
Im zweiten Durchgang hielt der SVW bis zum 6:6 mit, ehe Lüneburg die Vorteile im Block- und Angriffsspiel umsetzte – 10:16, 13:19 und 15:25. Auch im dritten Satz dominierten die Gastgeber und machten über 16:9 und 21:10 mit dem 25:18 den Heimsieg klar.
Blick nach vorn
Trotz der Niederlage fand Maurizio Forte positive Worte für die Leistung seines Teams: „Ich bin sicher, dass wir eine bessere Saison haben werden als in der vergangenen Spielzeit. Das Team arbeitet besser. Jetzt müssen wir daraus Punkte machen. Wir werden hart daran arbeiten.“
SV Warnemünde: Krabel, Vähning, Taponen, Krogh, McIntyre, Slawatycki, Pohl (Eingewechselt: Schröder, Mehlberg, Merryweather, Pelinski, Tyws, Zander)