KellaPopChor und Band begeistern beim Tourabschluss in Templin
KellaPopChor und Band begeistern beim Tourabschluss

Der KellaPopChor und die KellaBand aus Templin sind längst kein Geheimtipp mehr. Das Abschlusskonzert ihrer Sommertour auf dem Gelände des ehemaligen Joachimsthalschen Gymnasiums zog zahlreiche Besucher an.

Echte Emotionen auf der Bühne

Die Jugendlichen sangen und musizierten mit sichtlicher Freude. Bewegung, Mimik und Gestik wirkten nicht einstudiert, sondern echt. Der Chor ist ein Jugendprojekt des JugendKella Templin und wird durch die Stiftung Großes Waisenhaus zu Potsdam unterstützt. Wenige Stunden zuvor waren Chor und Band von Konzertstationen in Dänemark und Schweden zurückgekehrt. „Wir brauchen heute auch eure Energie“, so Lukas Böning, der die Band betreut und Sozialarbeiter im JugendKella ist. „Tanzt alle mit!“ Die Zuhörer kamen dieser Bitte gern nach.

Stolz auf die Entwicklung

Chorleiterin Maria Juch zeigte sich stolz auf die Leistung der Jugendlichen. „Nach so einem Konzert kann man nur stolz darauf sein, was die Jugendlichen geschafft haben. Der Fortschritt seit dem vergangenen Jahr ist enorm. Die Kleinen haben von den Großen gelernt, die Großen die Kleinen motiviert.“ Sie erinnerte an den ersten Auftritt 2023 beim Templiner Stadt-Mauer-Fest mit sieben Chormitgliedern: „Jetzt sind es 21.“ Auftritte uckermarkweit und darüber hinaus sind selbstverständlich. „Das Projekt lebt vom Miteinander zwischen Chor und Band. Was die Band leistet, ist großartig, die Zusammenarbeit bei den Arrangements der Titel etwas Besonderes.“

Abschied und neue Wege

Der Abend war auch von Abschieden geprägt: Sechs Sängerinnen und ein Bandmitglied schlagen nach dem Abitur neue Wege ein. Die Prenzlauerin Rosalie Gohlke gehörte drei Jahre zum Chor und möchte Logopädin werden. Sie wird „das schöne Gemeinschaftsgefühl“ und „die tollen Erfahrungen“ vermissen. „Ich habe viele neue Freunde dazugewonnen.“ Auch die Templinerin Amalie von Kapp-her verlässt den Chor nach drei Jahren und plant ein Musical-Studium. Pia Loch aus Lychen, die auch Klavier spielt, beginnt eine Ausbildung zur Steuerfachangestellten. „Musik war immer wichtig in meinem Leben und so soll es auch bleiben.“ Tessa Schmidt, die zufällig auf den Chor stieß, möchte Sportwissenschaften studieren.

Neue Mitglieder willkommen

Interessierte sind nach den Sommerferien montags um 15.30 Uhr im JugendKella im Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde Templin, Martin-Luther-Straße willkommen. Die Band sucht noch einen Keyboarder, aber auch andere Instrumente sind willkommen, so Lukas Böning.