Niepars: Dörfer stellen Landtagskandidaten ihre Finanznot vor
Niepars: Dörfer stellen Kandidaten Finanznot vor

Die Gemeinden im Amt Niepars am Rande von Stralsund (Landkreis Vorpommern-Rügen) kämpfen mit erheblichen finanziellen Problemen. Ihre Pflichtaufgaben übersteigen die Einnahmen, sodass für freiwillige Leistungen kaum Spielraum bleibt.

Pflichtaufgaben fressen die Kassen auf

Zu den Pflichtaufgaben zählen unter anderem die Ausstattung der Ortsfeuerwehr, die Finanzierung der Kindergärten und die Kreisumlage. Viele Gemeinden im Amt würden derzeit sogar ihre Rücklagen aufbrauchen, um diese Kosten zu decken. Dadurch fehlt das Geld für die Gestaltung der Orte – etwa für Spielplätze, Jugendarbeit und Dorffeste.

Podiumsdiskussion mit Landtagskandidaten

Aus diesem Grund hat der Amtsausschuss des Amtes Niepars zu einer nicht öffentlichen Podiumsdiskussion in die Aula der Regionalen Schule eingeladen. Dort soll mit den Landtagskandidaten aus dem Wahlkreis 25 (Vorpommern-Rügen III – Stralsund) über die Finanznot gesprochen werden, wie Amtsleiter Peter Forchhammer mitteilte.

Vertreter aller acht wählbaren Parteien haben ihre Teilnahme zugesagt und wollen sich den Fragen der Ortsvertreter stellen. Die Diskussion bietet den Gemeinden die Gelegenheit, ihre Situation direkt an die Politik zu adressieren.