Der Vorverkauf für die Störtebeker Festspiele 2027 läuft. Zwischen Verkaufsstart und Saisonbeginn liegen damit fast zwölf Monate. Gespielt wird vom 19. Juni bis 4. September 2027, jeweils montags bis samstags um 20 Uhr.
Neues Stück und viele Mitwirkende
Auf dem Spielplan steht 2027 „An Englands Küsten“. Das neue Stück ist der dritte Teil des siebten Spielzyklus. Konkrete Angaben zur Handlung des neuen Stücks gibt es bisher nicht, Termine, Vorprogramm und Preise stehen dagegen bereits fest.
Für 2027 kündigen die Veranstalter mehr als 150 Mitwirkende, 30 Pferde, vier Schiffe, Stunts, Spezialeffekte und ein Feuerwerk am Ende jedes Abends an. An den Spieltagen beginnt außerdem um 18 Uhr das Vorprogramm mit Adlern, Falken und Bussarden im freien Flug. Ausnahme ist der 19. Juni 2027.
Deutliche Preiserhöhungen in den besten Kategorien
Mit dem Vorverkaufsstart stehen auch die Ticketpreise für 2027 fest. Die größten Aufschläge gibt es in den ersten beiden Preisgruppen. Für Erwachsene steigt der Preis in Platzgruppe I von 48 auf 60 Euro, in Platzgruppe II von 45 auf 55 Euro.
In den weiteren Kategorien fallen die Erhöhungen kleiner aus. Platzgruppe III kostet künftig 50 statt 42 Euro, Platzgruppe IV steigt von 30 auf 35 Euro und Platzgruppe V von 25 auf 28 Euro. Die günstigste Platzgruppe VI bleibt bei 22 Euro und ist damit die einzige Kategorie ohne Preisanstieg.
Auch Kinderkarten werden teurer
Auch bei den Kinderkarten steigen die Preise in fast allen Bereichen. In Platzgruppe I werden ab nächstes Jahr 50 Euro fällig, in Platzgruppe II 45 Euro. Danach folgen 40, 25, 18 und 12 Euro in den weiteren Preisgruppen. Die Kinderpreise gelten bis einschließlich 15 Jahre.
Für Gruppen ab 21 Personen bleibt in den Platzgruppen I bis V eine Ermäßigung von 10 Prozent möglich, wenn vorab gezahlt wird. An Samstagen gilt diese Regelung nicht. Die Ticket-Systemgebühr ist nach Angaben der Festspiele bereits im Preis enthalten.
Debatte über Preise
Die höheren Preise werden bereits in sozialen Netzwerken diskutiert. Vor allem der kräftige Anstieg in den ersten beiden Preisgruppen stößt dort auf Kritik. Andere Besucher halten die Anpassung für nachvollziehbar und verweisen auf Kosten für Bühne, Tiere, Technik und Personal.
Die Festspielleitung hatte die Erhöhung zuletzt mit gestiegenen Kosten begründet. Nach drei Spielzeiten ohne Anpassung seien unter anderem Ausgaben für Material, Energie, Instandhaltung und Löhne gestiegen. Zugleich sei die Preisstaffelung bewusst so angelegt worden, dass die günstigste Kategorie unverändert bleibt.
Auch 2026 läuft weiter
Während der Vorverkauf für 2027 bereits läuft, ist die laufende Saison noch nicht beendet. Die aktuelle Inszenierung „Likedeeler“ wird noch bis zum 5. September 2026 gespielt, ebenfalls montags bis samstags ab 20 Uhr.
Tickets für die Spielzeiten 2026 und 2027 gibt es online unter www.stoertebeker.de, telefonisch unter 03838 31 100 oder per E-Mail an [email protected]. Wer früh bucht, hat bei Terminen und Sitzplätzen die größte Auswahl.