In Kisserow findet seit fünf Jahren ein Hoffest statt, das mehr Menschen anzieht, als der Ort Einwohner hat. Gerade einmal 42 Einwohner zählt das kleine Dorf. Auf dem Hof von Sven Schacht wurde wieder gefeiert – mit Treckerfahren, Bogenschießen, zwei Hüpfburgen, Musik und reichlich Kuchen.
Ein Fest für die Gemeinschaft
Der Hof, auf dem gefeiert wird, befindet sich seit sieben Generationen in Familienbesitz. Sven Schachts Vater betrieb hier noch aktiv Landwirtschaft, er selbst ist Zimmermann. Vor fünf Jahren rief Schacht das Hoffest ins Leben. Seine Idee: Im kleinen Dorf sollte etwas stattfinden, das die Menschen zusammenbringt und die Gemeinschaft stärkt.
Inzwischen hat sich das Fest etabliert und war auch in diesem Jahr gut besucht. Besonders für Kinder gab es einiges zu erleben. Neben Treckerfahren und Bogenschießen konnten sie sich auf zwei Hüpfburgen austoben.
Gemeinsam gelingt das Fest
Dass ein solches Fest funktioniert, liegt an vielen, die mitmachen. Der Dorfverein Penkow/Kisserow und die Einwohner beteiligen sich intensiv. Einige Dorfbewohner hatten Kuchen für die Kaffeetafel gebacken, andere standen am Grill und sorgten für Herzhaftes. Unterstützung kam darüber hinaus auch von Unternehmen aus der Umgebung.
Dass bei einem Fest auch der richtige Termin eine Rolle spielt, hat Schacht in den vergangenen Jahren gelernt. „Vor zwei Jahren war der Besucherandrang deutlich geringer. Das Hoffest fiel damals ausgerechnet auf das Einschulungswochenende“, erzählt er. Inzwischen achtet Schacht bei der Planung darauf, solche Überschneidungen zu vermeiden.
So kommen auf Schachts Hof einmal im Jahr weit mehr Menschen zusammen, als Kisserow Einwohner hat.