Stand-Up-Paddling zwischen Elbe und Elde: Wo es klappt
SUP zwischen Elbe und Elde: Wo es klappt

Stand-Up-Paddling (SUP), auch Stehpaddeln genannt, hat sich vom belächelten Ausnahmesport zum beliebten Freizeitvergnügen für alle Altersgruppen entwickelt. Das Stehen auf dem Brett schult den Gleichgewichtssinn und gilt als Ganzkörper-Sport.

Ganzkörper-Workout und Muskeltraining

Die regelmäßige Paddelbewegung kräftigt Schulter-, Rumpf- und Rückenmuskulatur und stimuliert die Rücken- und Beinmuskulatur. Vor allem mache es einfach Spaß, sagen alle, die den Sport entdeckt haben. Die Boards gibt es starr oder aufblasbar. Ein einfaches Board kostet rund 200 Euro, nach oben sind kaum Grenzen gesetzt.

Im Waldbad Probst Jesar in Lübtheen oder am Barracuda Beach in Neustadt-Glewe kann man die Bretter mieten. In Neustadt-Glewe kostet ein Paddleboard 15 Euro pro Stunde, für jede weitere angefangene Stunde fünf Euro. In Lübtheen zahlt man 2 Euro pro angefangener Stunde. An beiden Orten gibt es eine Einweisung.

Sicher schwimmen können ist Pflicht

Pflicht ist, sicher schwimmen zu können, denn besonders am Anfang ist es schwierig, auf das Board zu klettern und sich darauf zu halten. SUP-Fans beteuern, dass eine Tour auch im Sitzen oder Knien Spaß macht und man schneller vorankommt als beim Schwimmen.

Wer ein eigenes Board besitzt, hat zwischen Boizenburg und Ludwigslust viele Möglichkeiten. Auf fast allen Seen und Flüssen ist das Stehpaddeln gestattet, sofern man die lokalen Naturschutzregeln beachtet und Rücksicht nimmt. Im Schaalsee sind Paddleboards nur mit gültiger Bootsplakette erlaubt.