Mönkebude erhält 970.000 Euro für neues Feuerwehrgerätehaus
970.000 Euro für neues Feuerwehrhaus in Mönkebude

Die Freiwillige Feuerwehr in Mönkebude kann mit dem Neubau ihres Gerätehauses beginnen. Nach der Übergabe des Fördermittelbescheides über 750.000 Euro an Wehrführer Thomas Reinke und Bürgermeister Andreas Schubert stehen nun insgesamt 970.000 Euro zur Verfügung. Hinzu kommen 220.000 Euro vom Landkreis für die Stellplatzförderung. Die Gesamtkosten werden auf rund zwei Millionen Euro geschätzt.

Haushalt genehmigt, Baugenehmigung beantragt

Bürgermeister Schubert betonte, dass es sich zunächst um eine Absichtserklärung handele. Die Kommunalaufsicht hatte den Haushalt erst genehmigen wollen, wenn die Fördermittel bewilligt sind. Dies ist nun der Fall. „Die Baugenehmigung ist beantragt. Wenn diese vorliegt, kann mit den Ausschreibungen begonnen werden“, so Schubert.

Staatskanzleichef Patrick Dahlemann (SPD) unterstrich bei der Übergabe, dass jeder in die Freiwillige Feuerwehr eingesetzte Euro hervorragend investiert sei. Er verwies auf bereits fertiggestellte Gerätehäuser in Leopoldshagen und Liepgarten, während Altwarp im Bau und Grambin kurz vor dem Start stehe.

Neubau mit Photovoltaik und Wärmepumpe

Das neue Feuerwehrgerätehaus soll mitten im Dorf, direkt neben dem Herzbäcker mit Minimarkt, entstehen. Geplant ist eine große Garage für zwei Fahrzeuge und ein Boot auf der Nordseite zur Straße hin. Daran schließt sich ein flacherer Sozialtrakt mit getrennten Umkleideräumen für Frauen und Männer, Schwarz-Weiß-Trennung, Duschen, Abstellraum, Küche und einem Schulungsraum an. Beide Gebäudeteile erhalten ein Flachdach mit Photovoltaikanlage, kombiniert mit einer Wärmepumpe für einen regenerativen Betrieb.

Baubeginn noch unklar

Das alte Feuerwehrhaus in der Haffstraße 50 erfüllt seit Jahren nicht mehr die Anforderungen, wie die Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse feststellte. Ob der Bau noch in diesem Jahr beginnen kann, ist unklar. Die 17 aktiven Kameraden – darunter vier Frauen – sowie die drei Mitglieder der Jugendfeuerwehr müssen sich weiter gedulden.